Vergleich 3a-Vorsorgefonds 2017

Vergleich 3a-Vorsorgefonds der HSW-FR

Die Hochschule für Wirtschaft Freiburg hat 3a-Fonds untersucht. Produkte mit tiefen Kosten schneiden besonders gut ab. Unter den Anbietern haben Stiftungen und Versicherer die Nase vorn.

Die demographische Entwicklung in der Schweiz stellt die Altersvorsorge vor grosse Herausforderungen. Der Prozentsatz der Menschen im Ruhestand erhöht sich laufend. Das individuelle Vorsorgen mit der steuerbegünstigten 3. Säule, insbesondere mit 3a-Fonds, erhält demzufolge immer mehr Bedeutung. Die direkte Vergleichbarkeit aller 3a-Fondsprodukte ist allerdings schwierig, und die wenigsten Personen haben einen Überblick über die Qualität aller 3a-Fonds.

Unter Projektleitung von Alexander Kaiser und Thomas Schudel hat die Hochschule für Wirtschaft Freiburg daher ein System entwickelt, das es erlaubt, die 3a-Vorsorgefonds miteinander zu vergleichen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung zum Säule 3a-Sparen werden seit 2014 regelmässig in der «Handelszeitung» veröffentlicht.

Die neuesten Resultate zeigen, dass wenige Fonds wirklich sehr gut sind. Insbesondere die hohen Gebühren, die von der Grosszahl der Fonds erhoben werden, schmälern den Wertzuwachs. Viele zum Teil gute Produkte werden Retail-Kunden über die traditionellen Verkaufskanäle nicht angeboten. Zudem verkaufen die Anbieter meist nur eigene Produkte. Unabhängige Plattformen können hier eine Vorreiterrolle übernehmen, um mittels einer breiten Produktepalette von verschiedenen Anbietern den Wettbewerb zu intensivieren.

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